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DIGITAL NATURE

future architecture platform program
2018

GENERATIVE SIMULATION DER BAUPLÄNE DER NATUR ALS CHANCE FÜR EINE ABFALLFREIE WELT

Die Entwicklung der computergesteuerten dreidimensionalen Fertigungstechnik bewegt sich in Ihrer Auflösung weiter Richtung zellularem Maßstab. In ihren Dimensionen lassen sich bereits ganze Gebäude realisieren. Monatlich werden neue Techniken entdeckt, die es möglich machen Sand, Stein, Metall, Glas, Kunststoffe, organische Materialien nach digital entworfenen Bauplänen herzustellen. Der Fortschritt in der Entwicklung von generativen Software-Algorythmen macht eine Simulation von organischem oder anorganischem Wachstumsverhalten möglich. Sie können; durch Parameter konfiguriert; eine unendliche Zahl von Aspekten sehr viel effizienter im Entwurf von Konstrukten berücksichtigen als wir Menschen. Abfallfreie Architektur ist das Ergebnis dieser Effizienz. Es ist an der Zeit die Natur zu immitieren und die Kontrolle über unsere Recourcen der Rationalität ihrer Gestaltung zu überlassen.


Um ein tatsächliches Zusammenbauen der auf micrometer verkleinerten Rohmaterialen nach generativem Bauplan zu erreichen bedarf es dreidimensional bewegbaren Universaldruckköpfen welche die verschiedenen Materialien chemisch und physikalisch an der Austrittsstelle manipulieren können. Das Ausgangsmaterial muss dazu auf den entsprechenenden Maßsstab verkleinert werden.

REVOLUTION DURCH AUTOMATISMEN

Nicht nur die Herstellung von Konstrukten durch 3D-Applikation sondern auch der automatisierte Transport der Baumaterialien, die Verarbeitung der Rohmaterialien könnten vollständig maschinell erfolgen. Das Ergebnis ist eine soziale Veränderung. Wenn Regierungen in Kontrolle dieser Entwicklung bleiben, kann ein bedingungsloser Wohlstand für alle entstehen.


Diese Arbeit und die dazugehörigen visuellen Werke wurden für das European Future Architecture Platform Program 2018 entwickelt. Die Bilder wurden in Zusammenarbeit mit einer generativen Software erstellt. Der Morphing-Algorythmus wurde nachträglich implementiert.








Kann sich der Mensch irrationale künstlerische Ausgestaltung in anbetracht der globalen Recourcenknappheit noch leisten?







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